Klavier

KlavierVoraussetzungen: Für das Klavierspiel gibt es keine körperlichen Grundvoraussetzungen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber von Vorteil (etwa der vorherige Besuch der Musikalischen Früherziehung).

Einstiegsalter: Das Erlernen des Klavierspielens ist grundsätzlich ab einem sehr frühen Alter (ab etwa 5 Jahren) bis ins hohe Alter möglich. Sehr gut ist ein Einstieg etwa ab der zweiten Klasse Volksschule (also mit ca. 7 oder 8 Jahren), wobei ein vorheriger Besuch der Musikalischen Früherziehung von Vorteil ist.

Musikstile: Das Repertoire beim Klavierspiel reicht über fünf Jahrhunderte, von der Alten Musik bis zu Kompositionen der Gegenwart, und schließt Improvisation und den Bereich der Popularmusik mit ein.
Das Klavier hat seinen Platz beim Solospiel ebenso wie in der Kammermusik, in der Liedbegleitung, bei Bands und Jazzformationen.

Unterrichtsformen: Die zentrale Unterrichtsform ist der Einzelunterricht, daneben spielt aber auch das gemeinsame Musizieren (vom vierhändigen Klavierspiel bis hin zur Mitwirkung in größeren Ensembles) eine wichtige Rolle.

Instrument: Beim Beginn des Klavierunterrichts ist die Auswahl eines geeigneten Instruments besonders wichtig. Empfohlen wird die Anschaffung eines mechanischen Instruments, also eines Pianinos oder Flügels, da beim Spiel auf einem mechanischen Klavier Anschlag, Saitenschwingung und Resonanz auf natürliche Art und Weise zusammenwirken. Bei einem Ankauf eines Klaviers ist eine Beratung durch die Lehrperson unbedingt empfehlenswert.

Orgel

OrgelVoraussetzung: Das Spiel auf der Orgel (der sogenannten Pfeifen- oder Kirchenorgel) verlangt eine bestimmte Körpergröße, da man mit den Füßen das Pedal erreichen muss.
Das gleichzeitige Spiel auf 2 Manualen und Pedal (also die Koordination von Händen und Füßen) und das Lesen von drei Systemen stellen erhebliche Anforderungen an die Schülerinnen/Schüler dar, Vorkenntnisse durch Klavier oder Cembalounterricht sind daher von Vorteil.

Einstiegsalter: Ab ca. 10 Jahren kann mit dem Unterricht begonnen werden, Vorkenntnisse am Klavier sind sehr wünschenswert, jedoch nicht unbedingt notwendig. Ambitionierten Schülerinnen und Schüler wird ein parallel laufender Klavierunterricht empfohlen.

Musikstile: Auf der Orgel ist eine große Bandbreite an Repertoire – auch in der Unterstufe – problemlos realisierbar. Die Literatur für Pfeifenorgel umfasst Musik von der Renaissance bis in die Moderne, das Erlernen von Kirchenliedbegleitung hat ebenso Platz wie die einfache Improvisation. Möglichkeiten zum Musizieren mit anderen bieten sich in der Kirchenmusik, z.B. in Zusammenarbeit mit Kirchenchören, für Kammermusik mit anderen Instrumenten ist die Orgel ebenfalls sehr gut geeignet.

Unterrichtsformen: Den größten und bedeutendsten Teil nimmt im Musikschulbereich das solistische Orgelspiel ein, das durch die Bereiche Orgel-Kammermusik und Liturgisches Orgelspiel ergänzt wird.

Instrument: Der Klang bei der Orgel wird durch Pfeifen erzeugt, die durch einen "Orgelwind" genannten Luftstrom angeblasen werden. Zur Abgrenzung gegenüber elektronischen Orgeln wird sie daher auch Pfeifenorgel genannt. Der Unterricht findet normalerweise in einer geeigneten Kirche statt, in manchen Landesmusikschulen gibt es eine Orgel im Schulgebäude oder eine Digitalorgel.

Üben: Da im Falle eines Unterrichtseintrittes ein geeignetes Instrument zum Üben zur Verfügung stehen muss, ist zu beachten, dass rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen zu treffen sind. Grundsätzlich sollte an einer Kirchenorgel geübt werden.

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Direktion Kultur
Landesmusikschule Haslach
Stelzen 14
4170 Haslach an der Mühl
Tel. 07289/72182-10
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